Soulflake Podcast Folge 1 Zurück von der Weltreise - Bali, Nusa Penida

#01 | Soulflake-Podcast: Zurück von der Weltreise

Oha. Mein erster Podcast aka Lesestunde aka Kampf dem Perfektionismus ist online. Klingt, als ob du dir den lieber nicht anhören solltest?

Doch, bitte (den Werdegang zu dieser ersten Folge bzw. warum ich zu kämpfen hatte, erzähle ich dir weiter unten in diesem Artikel):

Lesestunde? Jap, in diesem Podcast lese ich nämlich meinen Text Zurück von der Weltreise – auf der Suche nach Freiheit und Glück im Alltag vor – und ein paar persönliche Worte von mir gibt es natürlich auch noch.

Du erfährst:

  • Wie mein Weltreisewunsch entstanden ist.
  • Was diese Reise mit mir „gemacht“ hat.
  • Warum es so schwer war, im Alltag anzukommen.
  • Wie ich es geschafft habe, mir mehr Glück und Freiheit auch nach Hause zu holen.
  • Wie auch du mehr Urlaubsgefühl in jeden einzelnen Tag integrieren kannst. Um nicht mehr das zu wollen, was wir nicht haben, sondern wertschätzen zu können, was wir haben.

Warum dann das „Oha“, warum die Zweifel?

Willkommen bei Soulflake! 😉 oder wie dieser Podcast entstand:

Schon länger hatte ich die Idee, meine Artikel vorzulesen und als Audio aufzunehmen – damit ihr meine Texte anhören könnt, wenn euch nicht nach Lesen ist.

Dann habe ich mir die Podcasts auf iTunes genauer angeschaut und dachte: Wie toll, so könntet ihr meine Lesestunde auch offline hören.

Das mach ich!

Berg und Tal

Am nächsten Tag bestellte ich ein Mikro, fand sofort einen Intro-Song, der mich durch die Wohnung tanzen ließ, und nahm voller Vorfreude ganz spontan die erste Version auf.

Diese hörte ich mir an.

Und nahm sofort eine zweite auf.

Why?

Weil ich mich so gar nicht hören konnte und alles viel zu wuselig fand. Überhaupt nicht auf den Punkt.

Ich hörte mir andere, erfolgreiche Podcasts an, verglich mich, überlegte, ob ich nicht statt einer Vorlesestunde doch gleich mehr erzählen sollte, einen richtigen Podcast machen, weil das ja sonst total langweilig ist.

Ist es vielleicht auch. Doch die Frage ist:

Wo ist MEINE Idee geblieben?

Der Grundgedanke war: Euch zu ermöglichen, meine Artikel und Gedanken so zu konsumieren, wie es für euch am besten ist. Und auch mir zu ermöglichen, mich an neue Formate ranzutasten, ohne meine Grenzen zu sprengen.

Das denke ich jetzt. Vor nunmehr zwei Monaten war mir das absolut nicht klar.

Meinem anfänglichen Enthusiasmus war an dieser Stelle bereits Frust gewichen, einem Gefühl der Ungeduld und der Zweifel:

Wieso mach ich das überhaupt? Wer will das hören? Andere machen so tolle Podcast und ich lese nur die Artikel vor – pff!

Ein paar Tage später schob ich die dritte Aufnahme nach. Ich stoppte die Aufnahme dauernd, nach jedem Ähm, jedem Räuspern, wurde immer unsicherer, schnitt an allen Versionen rum, mindestens zwei Stunden lang, und dann, zack, löschte ich. Alles. Aus Versehen.

Kurz war mir nach Losheulen. Und dann dachte ich: Es soll so sein.

Denn: So soll Soulflake nicht sein

Ich habe mich verbissen, in kleinste Details, bin von meiner Grund-Idee abgerückt, die mich begeistert hat. Und habe ich mit Menschen verglichen, die ganz woanders stehen, als ich es gerade tue.

Und so habe ich die Spielwiese, die sich da vor mir ausbreitet, aus den Augen verloren. Stattdessen waren da nur noch Mauern. Dick und Grau.

Nein. So soll es nicht sein.

2 Monate, 35 Entwürfe und viele Nerven später stelle ich heute meine erste Podcast-Folge online – und zwar fast in der Originalversion.

Mit allen Ähms und Pausen und Versprechern.

Der Gegner in uns

Weil ich wieder einmal gemerkt habe, dass nur ich es bin, die sich diesen neuen Schritt vermiest und Dinge von sich erwartet, die nicht möglich sind.

Nicht sofort, nicht ohne Ausprobieren, und vor allem nicht ohne den Spaß an der Sache zu verlieren.

Perfektionismus? Tschau ey!

Vielleicht kennst du auch diese Situationen, eine Sache, die du mit Freude beginnst und die irgendwann, irgendwie in Druck mündet, sodass du aufgibst, bevor du richtig angefangen hast?

Nicht nur im Job, sondern auch privat: ein neues Hobby beginnen, ein altes aufleben lassen. Sich Zeit nehmen für Dinge, die sich in Stunden nicht begrenzen lassen. Die unseren Kopf freischaufeln und auch unser Herz, die einen Flow entstehen lassen, in dem wir den Raum um uns vergessen.

All das bleibt auf der Strecke, wenn wir zu ungeduldig sind – und uns aus dieser Ungeduld heraus quasi permanent aufgeben und stattdessen vor Bildschirme knallen oder in To Do Listen verlieren.

Weil´s halt so schön einfach ist. Irgendwie.

Aber ist Einfach auch Schön?

Ich sag: manchmal ja, manchmal nö.

Lass uns mehr wagen dürfen, mehr stolpern, aufstehen und weiter wanken – und dabei lachen, oder zumindest schmunzeln. Beruhigend, Mitfühlend. Denn nur dafür ist das Leben gemacht.

Oder?


Und nun freue ich mich über deinen Gedanken zu diesem Thema und natürlich auch zur Lesestunde. Liebste Grüße aus Kambodscha, Sina

PS: Mit der Anleitung von Gordon Schönwälder habe ich übrigens diesen Podcast erstellt. Danke dir sehr für die anschauliche Erklärung! Auch wenn ich am Ende mit dem Technikbums ganz schön zu kämpfen hatte. Aber da kann Gordon ja nix für!

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3 Kommentare zu “#01 | Soulflake-Podcast: Zurück von der Weltreise

  1. Gut, dass ich nun eine Badewanne hab! Juhuu, ich freue mich auf die neue Lesestunde <3

  2. Hi Sina, ich fand den Podcast wirklich toll. Du hast eine sehr angenehme Stimme. Und dein Thema passt gerade ziemlich. Ich komme auch gerade von einer kleinen Weltreise wieder (mit Freund und Kind) mit vorheriger Kündigung des Jobs. Momentan gehts mir gut, weil ich mich auch auf Zuhause gefreut hab, aber ich befürchte die Blase platzt bald. Ich suche mich auch schon lange, kann mich aber nicht finden. Haha. Ich freu mich auf weitere Artikel und Podcasts! LG, Romy

    • Liebe Romy, hach ich freu mich so über dein Feedback. Danke für diese Worte! Ich weiß auch nicht so ganz, ob man sich jemals richtig „selbst findet“, denn es kommen immer wieder herausfordernde Zeiten und man selbst verändert sich auch sehr stark, dadurch ist das Leben nicht planbar – so ist es jedenfalls bei mir, seitdem ich gekündigt habe. Ich glaube, es ist wichtig, dass man sich selbst mit all seinen Gedanken und Gefühlen akzeptiert, sich immer wieder von innerlichem Druck befreit und auf die eigenen Entscheidungen, die eigenen Stärkten und den eigenen Weg vertraut, ohne einem Glücksgefühl hinterherzujagen. Denn das wird eh nur kommen, wenn wir lockerlassen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinen nächsten Schritten! 🙂 Alles Liebe, Sina

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