Brot backen ohne Hefe, Weizen und Zucker: Veganes Maisbrot Rezept

Rezept: Veganes Maisbrot | Brot backen ohne Hefe, Weizen und Zucker

Die Soulfood-Backstube ist eröffnet. Heute heißt es: Brot backen ohne Hefe, Weizen und Zucker. Und tadaaa: Hier kommt mein Lieblings-Rezept für ein veganes Maisbrot.

  • Schwierigkeitsgrad: Easy
  • Dauer: Zubereitung: 5 Minuten, Backen: ca. 30 Minuten
  • Kosten für 1 Brot: ca. 3 Euro (Zutaten aus dem Bio-Supermarkt)

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie ich auf die Idee zum Maisbrot kam. Irgendwo muss ich das Rezept fürs Backen ohne Hefe aufgeschnappt haben, sonst hätte mich die Packung Maismehl im Laden nicht so angelacht.

Jedenfalls bin ich dem Back-Wahn verfallen. Mein veganer, zucker- und weizenfreier Januar hat nämlich eine Experimentierfreude in mir ausgelöst, die ich so gar nicht von mir kannte. Jedenfalls nicht im Hinblick aufs Backen.

Wahrscheinlich wurde ich so kreativ, weil ich schon nach ein paar Tagen Kuchen und Brot wahnsinnig vermisst habe.

Und versuch mal Brot oder Kuchen ohne Zucker, Weizen und tierische Inhaltsstoffe zu finden.

Eben.

Also hieß es: Backschürze an und ab dafür.

Dieses Mal: Veganes Maisbrot. Brot backen ohne Hefe, Zucker und Weizen? Geht! Sehr gut sogar: Das Brot war schnell produziert und superlecker (fand ich jedenfalls)!

Brot backen ohne Hefe:

Mein Rezept für ein veganes Maisbrot, das auch ohne Zucker und Weizen auskommt

Das vegane Maisbrot schmeckt am allerbesten frisch aus dem Ofen, wenn es noch warm ist. Bestrichen mit pflanzlicher Margarine und etwas Salz und Kresse oder süß mit hartem Kokosöl als Margarine-Ersatz und Reissirup –  megaleckos!

Natürlich könnt ihr auch alles andere darauf oder dazu essen. 😀

Ok, zum Rezept: (Zutaten für 1 Maisbrot | 1 kleine Kastenform)

  • 200 g Maismehl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 ml Soja-Reis-Milch (oder andere Pflanzenmilch)
  • etwas Salz
  • 10 EL Olivenöl (oder anderes pflanzliches Öl)
  • 1 EL Backpulver
  • Ich nehme Pflanzen-Margarine zum Einfetten der Form

Wenn ihr das Maisbrot herzhaft mögt, könntet ihr z. B. auch Chili und/oder frische Kräuter hinzufügen.

Zubereitung:

  • Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten für veganes Maisbrot mischen: Mehl, Backpulver, Salz und ggf. Chili/Kräuter.
  • Anschließend die Soja-Reismilch und das Öl hinzugeben und alles mit einem Handrührgerät vermengen.
  • Backform mit Öl oder Margarine einfetten und den Teig in die Schüssel geben. Schön glatt streichen.
  • Das Brot ca. 30 Minuten backen. Mit einem Stäbchen schauen, ob noch Teig kleben bleibt. Wenn nicht: feerrtig!

Und jetzt: Laptop aus und genießen!

Guten. 🙂

→Mehr über Soulfood und alle Rezepte im Überblick

Rezept veganes Brot backen ohne Hefe und Weizen - mit Maismehl


Ist veganes Maisbrot gesund? Ein Hinweis zum Maismehl

Leider ist Maismehl nicht gerade das gesündeste Mehl der Welt, da es wenig Vital- oder Ballaststoffe enthält. Das habe ich leider erst im Nachhinein herausgefunden.

Na toll, gleich das erste Soulfood-Rezept ist nicht hypergesund?

Jep.

Ich fand das Brot sehr lecker und wollte es euch daher nicht vorenthalten. Vollkorn ist ja auch dabei. Also: Nicht zu oft backen, dafür umso mehr genießen! Soulfood eben.

Gesündere, vollwertige Mehle – eine kleine Mehlkunde

Vollwertige, glutenfreie Mehle wären laut dem Zentrum für Gesundheit z. B. entölten Nussmehle, Mandelmehl, Amaranthmehl, Leinmehl, Sonnenblumenkernmehl, Kastanienmehl, Buchweizenvollkornmehl, Reisvollkornmehl, Hirsevollkornmehl.

Ich persönlich achte nicht darauf, ob das Mehl, das ich verwende, glutenfrei ist. Vollwertigkeit ist mir dafür wichtig.

Auch die Apotheken-Umschau empfiehlt ganz klar Vollkornmehl-Sorten:

„Wie bei Weizen existieren auch für Roggen und Dinkel verschiedene Mehltypen. Das hellste Roggenmehl ist die Type 815, Dinkel beginnt mit der Type 630. Hier gilt ebenfalls: Je höher die Zahl, desto mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien sind enthalten. Roggen punktet – gegenüber Weizen und Dinkel – mit mehr Ballaststoffen und einem höheren Mineraliengehalt.

Vollkornmehl kommt ohne Typenbezeichnung aus. Denn hier zerkleinern und verwerten die Müller grundsätzlich alle Bestandteile des gut gereinigten Korns, also den hellen Mehlkern, den Keimling und die Schale. (…)

Vollkornmehl, ob aus Weizen, Roggen oder Dinkel, weist den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen auf – von Ballaststoffen, über Mineralien bis zu den B-Vitaminen. Es hält zudem länger satt, regt die Verdauung an und wirkt sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus.

Wer daher ein besonders gesundes Mehl kaufen möchte, sollte auf dunkle Mehltypen (also mit hoher Typenzahl) oder auf Vollkorn setzen.“

Klasse. Wieder was gelernt!

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